Heinrichsgeist

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Mentales Modellieren
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Artikel 2023 https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Unsichtbare_Hand&oldid=239592401

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Aus der Einleitung

Die unsichtbare Hand (Lehnübersetzung von invisible hand) ist ein metaphorischer Ausdruck, mit dem der schottische Ökonom und Moralphilosoph Adam Smith die unbewusste Förderung des Gemeinwohls beschrieb. Wenn alle Akteure an ihrem eigenen Wohl orientiert seien, führe eine angenommene teilweise oder vollständige Selbstregulierung des Wirtschaftslebens zu einer optimalen Produktionsmenge und -qualität sowie zu einer gerechten Verteilung. Inwiefern Smith selbst diesen Begriff so verstand, ist umstritten.

Im Kontext Ursprung der Metapher

Mit Bezug zur Ökonomie wurde die Metapher der „unsichtbaren Hand“ durch Adam Smith bekannt. In einem allgemeineren Sinn gab es diese Metapher schon vor Smith. Sie war zu seiner Zeit eine durchaus übliche, meist religiös konnotierte Redensart. Als im Jahr 1703 das Kriegsschiff Prince George einen gewaltigen Sturm überstand, dem etliche andere Schiffe zum Opfer fielen, schrieb der Kommandant Martin ins Schiffstagebuch: „Die unsichtbare Hand der Vorsehung hat uns errettet.“

Im Kontext Kommentare zur Begriffsverwendung bei Smith

Stephan Schulmeister bestreitet, dass die Uridee zu Recht Adam Smith zugeschrieben wird. Vielmehr sei sie in ihn „projiziert“ worden. Smith selbst habe der Metapher keinerlei „marktreligiöse“ Bedeutung beigemessen. In seinem ökonomischen Hauptwerk verwendete er sie nur einmal, und zwar gar nicht im Zusammenhang mit Preisbildung und Konkurrenz auf dem Markt, sondern hinsichtlich des britischen Außenhandels.

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